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Warum sind Fische so wichtig für die Ozeane?

Welche Bedeutung haben Fische im Ökosystem Meer?

Das Meer ist ein komplexes Ökosystem, welches aus den verschiedensten Lebensformen besteht: Tangwälder, Krebse, Würmer, Seeotter, Küstenvögel und natürlich Fische sind nur einige Beispiele. Jedes Mitglied spielt eine bedeutende Rolle für das Ökosystem und sichert das Überleben aller Lebewesen im Meer, wie es auch unser Leben stark beeinflusst.

Gerade Fische sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Meer. Gut 30 000 Fischarten gibt es weltweit. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Fische extrem: Anglerfische schwimmen mit einem Leuchtorgan am Kopf in der Tiefsee, Heringe sind nur als Schwarm unterwegs, der Blaue Marlin aus dem Atlantik schwimmt mit seinen drei Metern Länge durchs offene Meer.

Wie funktioniert die Nahrungskette im Meer?

All diese Fischarten sind in einem komplexen Nahrungsnetz miteinander verwoben. Dieses Nahrungsnetz ist in verschiedene Ernährungsstufen geordnet, die trophischen Ebenen. Die unterste Ebene beinhaltet Mikroorganismen wie Phytoplankton, welches sich mithilfe von Photosynthese ernährt. Kleine Krebse oder Fischlarven, das Zooplankton, ernähren sich vom Phytoplankton. Zooplankton dient wiederum als Nahrung für kleinere Fische. Kleine Fische werden wiederum von größeren Fischen, Seevögeln oder anderen Raubtieren gefressen.

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Intensive Fischerei durchdringt dieses Nahrungsnetz. Aber auch Klimaveränderungen tragen dazu bei, dass einzelne Fischarten minimiert werden, wodurch die Dynamik der Nahrungskette in Ungleichgewicht gerät. Die Folgen sind vielfältig, drastisch und meist schlecht vorhersehbar. Oft profitiert beispielsweise das Phytoplankton von der verminderten Anzahl an Fischen. Sinken die übermäßig vermehrten Algen nach einer Algenblüte auf den Meeresboden, entstehen letztendlich Todeszonen ohne Leben. Aber auch Quallenplagen, menschlich beeinflusste Evolutionsentwicklungen einzelner Fischarten oder übersäuerte Meere können nur einige Folgen der Überfischung und der Klimakatastrophe sein. 

Die gute Nachricht: es ist gar nicht so einfach, Fische auszurotten. Verglichen mit Tieren auf dem Land ist eine Ausrottung viel schwieriger, denn Fische erzeugen mehrere Millionen Eier pro Jahr. Oft wird ab einer Überfischungsrate der Fischfang eingestellt, da es sich finanziell nicht mehr lohnt, dann kann eine langsame Erholung stattfinden. Ausnahmen gibt es auch hier, wie beispielsweise der Thunfisch, da dieser auf dem Markt stark nachgefragt wird. Insgesamt sind 33 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände überfischt, 60 Prozent sind maximal ausgenutzt. 

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Wie kann ich Fischen helfen?

Fische und all deren Mitbewohner im Meer sind auf unsere Hilfe angewiesen. Ein reduzierter Fischkonsum oder vollständiger Verzicht kann helfen, außerdem ist jegliches Engagement gegen die Klimakatastrophe gut. Denn ob plastikfreies Leben, Einsparungen des CO2-Ausstosses oder Bildungsarbeit: Du kannst mitbestimmen, wie die Zukunft aussieht! Du willst Dich aktiv für Meeres- und Küstenschutz einsetzen? Dann ist der SALZWASSER e.V. genau das Richtige! #teamsalzwasser 

Quelle: World Ocean Review, https://worldoceanreview.com/de/wor-2/oekosystem-artenvielfalt/lebensraum-der-fische/